Wie war das denn damals…
Das ist sicherlich eine Frage, die immer und überall mal aufkommt. Auch hier bei uns. Wie ist der CST-NRW eigentlich entstanden? Diese Art Frage ist, so könnte man denken, so lange einfach zu beantworten, wie die Beteiligten noch verfügbar sind.
Nun, prinzipiell ist diese Ansicht nicht verkehrt. Sie setzt aber voraus, daß man diese Ansprechpartner noch genau kennt. Und da fängt es in der Regel an doch etwas umfangreicher zu werden.
Danke an Stefan Förster und Jörg Biewald, die wesentliche Teile des Werdeganges des CST-NRW noch nachvollziehen konnten. Aus ihren Erinnerungen hier die Geschichte des CST-NRW.
Anfänglich hatte Heike Korzen, damals Callerin bei den Witch Hunters Menden, vor dem Stammtisch versucht, etwas ähnliches ab und zu zu organisieren. Wann und in welcher Regelmäßigkeit dies stattfand, konnte bisher leider nicht nachvollzogen werden.
Astrid Rotholz war aber eine der treibenden Kräfte, die Stefan Förtser ansprachen, ob so etwas nicht wieder ins Leben gerufen werden könnte. Stefan willigte ein und man traf sich regelmäßig – hauptsächlich in Caros (Carsten Rothland) damaliger Kneipe.
Das Jahr 1999 kann in diesem Zusammenhang als bestätigtes Startdatum für den Stammtisch gesehen werden. Dies ergibt sich aus der Tatsache, dass Stefan 1998 ins Ruhrgebiet umgezogen war. Er war schließlich und endlich derjenige, der anfänglich den Stammtisch geleitet/moderiert hat.
Nachdem Caro keinen Platz mehr für uns hatte und die Suche nach neuen Räumlichkeiten anstand, hatte sich Jörg Biewald bzgl. der Termine und der Räumlichkeiten in Recklinghausen sehr engagiert. Die Übergänge, wann wer was gemacht hat, waren aber stets fließend, so dass es hier kaum auf den Punkt gebracht werden kann, wann die Übergänge stattfanden.
Nachdem auch Jörg den Stammtisch einige Zeit geleitet hatte, übernahm, wie eben schon erwähnt fließend und daher nicht wirklich gut nachvollziehbar, David Göbel. David war auch derjenige, dem der Stammtisch seinen ersten Online Auftritt zu verdanke hat. Ohne ihn wäre der CST wohl so schnell nicht im Netz zu finden gewesen.
In Davids Tätigkeitszeit fällt auch die Registrierung als ECTA anerkannte Regionalgruppe. Nach den vorliegenden Unterlagen muß das so ca. 2008/2009 gewesen sein. Dies hat neben der monetären Förderung verschiedener Aktivitäten der Gruppe auch den Vorteil, dass Teilnahmen an den Sitzungen des CST des einzelnen dem Erhalt der aktiven Mitgliedschaft in der ECTA dienen.
Nach einer etwas ruhigeren Phase um den Stammtisch erweckte Michael Franz diesen dann im Spät-Herbst 2011 wieder zu neuem Leben. Unter der bereits schon zuvor bewährten Mithilfe von Christoph Mohr, der die Sitzungsräumlichkeiten in Herne organisieren konnte, wurde der CST-NRW weitergeführt.
Durch einen unidentifizierbaren Vorgang wurde 2014 die Internetseite des CST-NRW unbrauchbar gemacht. Erst im Frühjahr 2016 fand sich ein Freiwilliger der dem CST-NRW sein äußeres Bild, sein digitales Gesicht wiedergab. Uwe Waszkiewitz kümmerte sich seit dem als Administrator um die Homepage des CST-NRW.
Wie es so ist, sind leider selbst die schönsten und best nutzbaren Räume nicht immer verfügbar. Es wurde ein ‚Wanderprinzip‘ ausprobiert. Der CST fand also nicht mehr starr an einem Ort statt, sondern wanderte in NRW herum. So war er mal im Rheinland und mal in Westfalen zu gast. Aber auch das war nicht wirklich von Erfolg gekrönt. So blieb dem CST nichts anderes übrig, als sich nach ein paar Jahren in Herne um neue Räumlichkeiten zu bemühen. Diese wurden um das Jahr 2020 in Essen bei der AWO gefunden.